Carpe Diem
Am Samstag war ich beim Carpe Diem Camp 2013 – dem ersten seiner Art. Organisiert von u.a. Silke fanden sich knapp 40 Leute im Attraktor am Mexikoring ein. Das Ein-Tages-Camp hatte richtigen Barcamp-Geist: Jeder brachte ein wenig zum Essen mit, die Räumlichkeiten waren als Makerspace entsprechend bunt und alle brachten eine ungemeine Vorfreude auf den Tag mit. Im Nachhinein fällt mir auf, dass ich selten bei einem Barcamp so viel lachte.
Paulina und ich haben uns aufgrund des kleinen Rahmens (und weil wir es ausprobieren wollten) entschieden, Julka mit zum Camp zu nehmen. Das klappte erstaunlich gut, sie war die meiste Zeit über unglaublich entspannt. Soweit ich es beurteilen konnte, war es für die restlichen Teilnehmer kein Problem, dass sie dabei war :)
Was nehme ich aus dem Camp mit?
Zusammen mit Frank hielten wir eine Session zum Thema Kanban. Das System kannten die meisten Teilnehmer noch nicht, so dass wir da einige Denkanstöße geben konnten. Dafür, dass wir die Session komplett ungeplant hielten, war sie was Struktur und Inhalt anging doch recht gelungen. Das hätte ich so gar nicht erwartet. Passend dazu las ich heute das von Thies empfohlene Buch „Improv Wisdom: Don’t Prepare, Just Show Up” endlich durch. Der schon im Titel enthaltene Ratschlag hat geklappt. Cool :) Ein guter Ausgangspunkt für den Start mit Kanban ist übrigens dieses kleine Erklärbär-PDF.

Bild von meyola bei Instagram

Bild von meyola bei Instagram
Die anderen Sessions waren von sehr cool bis „na ja, ein wenig hab ich gelernt” in einer Barcamp-typischen Breite angesiedelt. Denkanstöße gab’s in jeder Session. Ernährung am Arbeitsplatz bzw. überhaupt ein paar Tipps zu Lebensmitteln waren spannend. Auch wenn ich final anerkennen musste, dass Mett nicht gerade das gesündeste Essen auf dem Planeten ist. Ganz großartig, weil spontan und inhaltlich überraschend tiefgreifend war die Selbsthilfe-Gruppe der Prokrastinierer, gehalten von Thies. Im Stadtpark waren wir zum Mittag zu einem kleinen Hundeauslauf, wirklich schön dort :)

Fazit
Nächstes Jahr gerne wieder, dann vielleicht tatsächlich in räumlicher Nähe zum Grillcamp. Denn Grillen und Essen ist ja auch ne Möglichkeit, den Tag zu nutzen :)
