Herr Bertling.

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Lesestoff und Nachruf: Meine Magisterarbeit zu rivva.de

Wie der geneigte Leser viel­leicht selbst schon bemerkt hat, ist seit ges­tern Abend der Blog– und Twitter-Aggregator rivva.de nicht mehr online, im Blog findet sich dazu ein letzter Artikel – leider ohne Erklä­rungen, dafür mit vielen Kom­men­taren. Zwar habe ich mit Frank nicht weiter über die Gründe gespro­chen, kann mir aber diverse Punkte vor­stellen, die ihn letzt­end­lich zu diesem Schritt bewogen haben. Sehr, sehr schade, dass dieser Dienst nicht mehr wei­ter­ge­führt wird.

Wer eine pri­vate Alter­na­tive zu rivva.de sucht, ist momentan wohl mit Fever am besten bedient. Die Funk­tion ist unge­fähr ähn­lich, jedoch ohne einen ler­nenden, selbst „agie­renden” Algo­rithmus dahinter.

Gerade habe ich mich spontan ent­schlossen, erstmal die kom­plette Magis­ter­ar­beit bei scribd online zu stellen, bitte sehr:

Die Ori­en­tie­rungs­leis­tung tech­ni­scher Inter­ne­tag­gre­ga­toren aus Nut­zer­sicht.

Sobald ich mit meiner letzten Uni-Prüfung durch bin, werde ich mich wohl noch an eine kurze Zusam­men­fas­sung mit den haupt­säch­li­chen Ergeb­nissen setzen, damit sich nicht jeder durch die 111 Seiten lesen muss.

Reden wir doch mal über’s Internet.

Dachte ich mir jeden­falls. Damit hab ich mich schließ­lich unge­fähr ein Jahr lang beschäf­tigt. Also: Für die Uni, nicht (nur) zum Spaß! Dazu gab’s eine Umfrage und sogar ein Radio-Interview. Mitt­ler­weile ist das Ergebnis da (1,7. Juchu!) – und das soll natür­lich nicht gedruckt bei mir im Regal vor sich hin stehen, son­dern auch ins Netz und zu den Teil­neh­mern kommen. Daher habe ich mal einen Vor­schlag beim CfP der re:publica 2011 eingereicht:

Ihr seid männ­lich, ver­dammt intel­li­gent, twit­tert und blogt wie besessen und seid zu oft im Internet. Das – und vieles anderes – sagen die Ergeb­nisse meiner Umfrage zur Leser­schaft von rivva.

rivva ist seit dem Start im Jahr 2007 inte­graler Bestand­teil der deut­schen Social Web-Landschaft. Für den schnellen Über­blick aktu­eller Dis­kus­sionen in der Blo­go­sphäre wurde der Dienst in kurzer Zeit uner­läss­lich. Doch wer nutzt rivva eigent­lich? Und warum? Sind tech­ni­sche Hilfen bei der Infor­ma­ti­ons­suche im Netz die Zukunft oder nur eine Nerd-Spielerei?

Das ver­suche ich auf­grund meiner Ergeb­nisse zu beantworten.

Mal sehen, ob ich euch in Berlin was dazu erzählen darf. Um die Zeit werde ich die Arbeit dann wohl auch kom­plett online stellen – ob als Wiki, PDF, Voll­text, mit XML-Datei der Umfra­ge­er­geb­nisse oder wie auch immer, das muss ich mir noch über­legen. Anre­gungen und Wün­sche bei Bedarf gerne in die Kommentare.

Quora als Ansatz für Wissensmanagement in Unternehmen?

Quora ist ja seit einiger Zeit das kon­tro­vers dis­ku­tierte Hype-Thema im Bereich Social Media. Natür­lich habe ich mitt­ler­weile einen Account, konnte mich bisher jedoch noch nicht lange mit dem Dienst beschäf­tigen. Schaut man sich Quora an, so wird schnell klar, dass die Grund­idee eine sinn­volle Her­an­ge­hens­weise zur Wis­sens­ge­ne­rie­rung dar­stellt. Nun befinde ich mich gerade in der Vor­be­rei­tung auf meine münd­li­chen Abschluss-Prüfung, unter anderem in Psy­cho­logie zum Thema Wis­sens­kom­mu­ni­ka­tion und –manage­ment im Internet. Mir scheint, der Quora-Ansatz ist auf der Basis meiner bis­he­rigen Lek­türe ein überaus geeig­netes Modell für das Wis­sens­ma­nage­ment in Unter­nehmen. Ein paar Gedanken.

Wei­ter­lesen…

Erfahrungen aus der Magisterarbeitszeit

Weil im Netz genü­gend Platz vor­handen ist & ich das Gefühl habe, im ver­gan­genen Jahr eine Menge an Wissen rund um das Schreiben einer wis­sen­schaft­li­chen Arbeit gesam­melt zu haben, habe ich eine kleine Seite erschaffen. Unter http://rivva-umfrage.de schreibe ich über diverse Erfah­rungen rund um die Arbeit. Zwei Artikel gibt es schon: Les­sons learned & Die The­men­fin­dung. Über die nächsten Tage gehen dann noch ein paar wei­tere Artikel zu ver­schie­denen Aspekten online.

Später wird es wohl auch Ergeb­nisse der Magis­ter­ar­beit geben. Viel­leicht ist die Seite ja jetzt oder später mal the­ma­tisch für dich, werter Leser, passend.

Schau mal rein!

BP spills coffee.

Ich habe mir mal sagen lassen, für Prä­sen­ta­tionen wären oft KuV-Folien sinn­voll – für Kinder und Vor­stände. Das ist kei­nes­wegs böse gemeint, son­dern steht für die ein­fache, ver­ständ­liche Auf­be­rei­tung von Infor­ma­tionen. Falls jemand noch nicht ganz ver­standen hat, was BP sich im Golf von Mexiko geleistet hat: Das KuV-Video zum Oilspill :)


(Direk­tOh­MyGod!)

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