Herr Bertling.

Musik. Politik. Dinge.

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The town of confusion

Lila. Grün. Weiß. Durch diese fan­tas­ti­sche Farb­kom­bi­na­tion gekenn­zeichnet irren momentan ca. 20.000 Schüler durch Münster. Hoch­schul­in­for­ma­ti­onstag nennt sich das dann. Hoch­schul­ver­wir­rungstag wäre wohl angebrachter…

Man kann den put­zigen Schü­ler­gruppen und –grüpp­chen die Plan­lo­sig­keit ja nicht übel nehmen, da sie völlig ahnungslos auf Bus­system, ver­streute Hoch­schul­ein­rich­tungen, selt­same Raum­be­zeich­nungen, freie Ange­bots­wahl & die unbe­kannte Mensa los­ge­lassen werden. Wie sich die gesamte Menge der Schüler aber in jedem Jahr wieder durch den H&M die Uni schiebt, ist immer wieder eine Betrach­tung wert.

Mutig halten sie ihr Schild der Ahnungs­lo­sig­keit (sprich: Das Info-Heft) in der Hand, signa­li­sieren damit ihre Unwis­sen­heit und ver­su­chen doch, mög­lichst den Ein­druck zu erwe­cken, alles unter Kon­trolle zu haben. Leider merken sie nicht, dass dieses Vor­haben nicht nur aus­sichtslos son­dern auch äußerst witzig und vor allem auf­fällig ist.

Stu­denten sind somit stets sicht­lich genervt, schließ­lich sind Hör­säle, Mensen & Busse nicht nur etwa 2 bis 3 mal so voll wie sonst, die „Neuen” haben keinen blassen Schimmer, WAS sie machen, WO sie es machen wollen/können/dürfen und WARUM sie das alles machen.

Die Innen­stadt sollte man am Hoch­schul­in­fo­weiß­teja tun­lichst ver­meiden, stürzen sich die Schüler doch ab mit­tags ver­läss­lich auf eben diese, um McD, H&M, Pimkie & Co zu befallen. Für Schwarz­fahrer ist dieser Tag natür­lich der schönste im Jahr. Ich glaube, die Kon­trol­leure haben gene­rell frei, damit wenigs­tens sie nicht den Bus ver­stopfen können. Zum Kon­trol­lieren wäre bei den gege­benen Luft– und Raum­ver­hält­nissen der Bus­li­nien im kom­pletten Innen­stadt­be­reich eh keine Gelegenheit.

Zum Glück ist der Spuk gegen 18 Uhr ver­läss­lich vorbei, die Schüler flüchten Tüten-bepackt wieder nach Hause, der Rest hat Ruhe. Aller­dings hat der HIT auch etwas Gutes: Die Schüler bekommen hier einen sehr rea­lis­ti­schen Ein­druck des Studentenlebens:

  • Viele Ver­an­stal­tungen sind überfüllt
  • Man irrt ver­zwei­felt durch Gebäude, um B204 o.Ä. zu finden
  • Man schafft es nie recht­zeitig zu Veranstaltungen
  • Bis man einen Platz in der Mensa gefunden hat ist das Essen kalt
  • Letzt­end­lich ver­legt man sich doch auf das Einkaufen

Na dann, bis zum nächsten Jahr – dann viel­leicht in Blau, Gelb, Orange?

Erstsemester in Münster: Tipps

Heute fängt (zumin­dest für die meisten Erst­se­mester) das WS 2009/10 an der WWU Münster an. Um das erste Halb­jahr im gefähr­li­chen (Na-ja-fast-)Großstadt-Dschungel zwi­schen Leezen, Bussen, Biblio­theken und Weihnachtsmarkt-besuchenden Kegel­clubs halb­wegs unbe­schadet zu über­stehen, hier ein paar Tipps, um für all­ge­meine Erhei­te­rung & die Erfül­lung aller Kli­schees zu sorgen.

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Nützliche kleine Programme für den Mac

Da ich gerade per Mail eine kleine Liste nütz­li­cher Pro­gramme für den Mac an Daniel geschickt habe, dachte ich, dass diese ein­ma­lige Liste auch dem Rest der Welt­öf­fent­lich­keit auf keinen Fall ent­halten werden darf. Bitte schön:

  • Inqui­sitor
    • Sehr cooler Ersatz für die nor­male Such­leiste in Safari, mit direkten Ergeb­nissen & Sta­tistik, wie oft man welche Seite zu einer Suche bereits besucht hat — alter­nativ bleibt aber auch die Google-Suche erhalten, ein­fach ein­tippen & Enter drü­cken funk­tio­niert auch (danke, Martin)
  • Quick­silver
    • Über Alt+Space (oder was man auch gerade möchte) Pro­gramme, Dateien, Book­marks auf­rufen. Super prak­tisch, wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat. Das Dock braucht man danach gar nicht mehr. Und ich habe die Ver­mu­tung, dass das Pro­gramm noch viel viel mehr kann als ich bisher her­aus­ge­funden habe :-)
  • Growl
    • Damit kann man für diverse Pro­gramme (bei mir etwa iTunes, Mail, Adium, Skype,…) Benach­rich­ti­gungen für diverse Gescheh­nisse ein­blenden lassen & mit einem Klick auf die jewei­lige Benach­rich­ti­gung z.B. Mails direkt öffnen. Einige Erwei­te­rungen muss man seperat laden, etwa für iTunes & Mail — funk­tio­niert bei mir bisher pro­blemlos. Die Benach­rich­ti­gungen ver­schwinden nach einiger Zeit natür­lich, damit es nicht allzu nervig wird. Inter­es­sant wird es, wenn ne Menge Mails abge­rufen werden — dann ist der halbe Bild­schirm schon mal schnell voll mit kleinen Fenstern ;-)
  • Sizz­ling Keys
    • Bedie­nung von iTunes via Tas­ten­kom­bi­na­tion. Spart schon mal einiges an Klicks & ist damit recht kom­for­tabel, zumal das gerade genutzte Pro­gramm nicht ver­lassen werden muss, wenn die Musik mal leiser oder weiter geschaltet werden soll. Die Tas­ten­kom­bi­na­tionen lassen sich in der Sys­tem­steue­rung selbst fest­legen, man kann sich also schöne Fin­ger­bre­cher bas­teln. Wie das ganze mit schon per se auf Fingerbruch-Tastenkombinationen aus­ge­legten Pro­grammen (Pho­to­shop!) funk­tio­niert kann ich momentan noch nicht beur­teilen — aber bestimmt ganz fan­tas­tisch :D
  • Cuppa
    • Habe ich soeben über die Growl-Homepage ent­deckt. Sowas hatte ich auch schon auf meinem alten (Windows-)Rechner: Ein ein­fa­cher Tea Timer. Hier lassen sich sogar die Zeiten für ver­schie­dene Tee­sorten genau ein­stellen. Natür­lich gibt’s hier auch eine Benach­rich­ti­gung via Growl. Für Tee-Trinker genau das rich­tige. Und wer weiß, wie lange seine Kaf­fee­ma­schine pro Durch­lauf benö­tigt, liegt hier sicher­lich auch richtig :)
  • iAl­ertU
    • Sowas wie eine Diebstahl-Sicherung für das Mac­Book — per Fern­be­die­nung oder Kenn­wort lässt sich diese akti­vieren & macht neben ordent­lich Alarm auch ein Foto mit der iSight-Kamera. Irgendwie sollte das Foto auch mal per Mail ver­sandt werden, was zumin­dest bei mir nie geklappt hat. Aber es ist schon allein ein lus­tiger Party-Gag. Ein­fach mal schlechte Musik anma­chen, iAl­ertU akti­vieren und abwarten :D Hier auch noch ein kleines Video zum Pro­gramm, das das Vor­gehen recht gut veranschaulicht:

    • (Youtube­Direk­tAlarm)

  • iPhoney
    • Wer ohne iPhone leben muss, aber den­noch seine Seiten auf dem iPhone testen möchte, der kann dieses kleine Pro­gramm nutzen. Wei­tere Erklä­rungen gibt es auf der Seite selbst, ich brauche das Pro­gramm nicht mehr :)
  • jEdit
    • Ein Text­editor, den ich lange Zeit genutzt habe, um HTML, PHP, CSS etc. zu schreiben. Für ein­zelne Sei­ten­ent­würfe etc. voll­kommen aus­rei­chend. Der Umstieg auf Text­Mate vor einigen Tagen hat sich wohl den­noch gelohnt, das Pro­gramm scheint ein­fach aus­ge­reifter & läuft bedeu­tend „runder” — ist aller­dings nicht umsonst :-)
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