Herr Bertling.

Musik. Politik. Dinge.

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Gude Laune!

Erkäl­tungen sind eine dumme Sache. Beson­ders, wenn man sich auf die münd­li­chen Magister-Uni-Prüfungen vor­be­reiten möchte, aber der Kopf kom­plett dicht ist. Zur Stei­ge­rung der Laune ver­hilft da die wun­der­bare neue Single der Beatsteaks, Milk & Honey (die heute prak­ti­scher­weise auch als Single her­aus­ge­kommen ist. EP im iTMS). Ein­nahme: Täg­lich min­des­tens drei Mal.


(Direkt­Her­eIs­The­Song)

Wer selbst musi­ka­lisch tätig werden möchte, findet die Noten übri­gens direkt bei den Beatsteaks zum Download.

Das kom­mende Album Boombox wird auch super, wenn man Farin Urlaub glauben darf. Darf man.

Endlich: Internet will Verleger bezahlen!

Die deut­schen Ver­leger träumen von einem Leis­tungs­schutz­recht (Wiki­pedia), das CDU und FDP auch im Koali­ti­ons­ver­trag bereits fest­ge­schrieben haben. Mario Sixtus bringt in einem feinen Rant die gesamte Pro­ble­matik des Leis­tungs­schutz­rechts auf den Punkt:

Ihr wollt eine Art Steuer kas­sieren für all die Arbeit, die es bereitet, Texte online zu publi­zieren. Das ist die Leis­tung, die geschützt und bezahlt werden soll. Nicht etwa die Texte selbst sind es, für die ihr hono­riert werden wollt, son­dern das Zusam­men­tragen und online stellen. Richtig? Wo und wie dieses Geld ein­ge­sam­melt werden soll, ist zwar noch nicht ganz klar, aber immerhin habt ihr da schon ein paar Ideen. Viel­leicht aber könnte man dazu auch Wahn­vor­stel­lung sagen. Einer dieser Ein­fälle, der ein wenig nach Mega­lo­manie, Irr­witz und gekränktem Nar­zissmus schmeckt, lautet: News-Aggregatoren sollen zahlen. Also Ange­bote wie Google News. Dafür, dass sie diese Text­schnip­sel­chen anzeigen, die als Hyper­links dienen, die zu euren Ver­lags­an­ge­boten führen. Google spült euch die Hälfte eurer Besu­cher auf die Seiten und jetzt sollen sie dafür bezahlen? Das ist in etwa so, als würde ein Restau­rant­be­sitzer Geld von den Taxi­fah­rern ver­langen, die ihnen Gäste bringen.

Damit die Ver­leger selbst diesen Text zu Gesicht bekommen, hat Martin Oet­ting einen kurzen Aufruf ver­öf­fent­licht. Er möchte Spenden für eine Druck­ver­sion des Textes in der FAZ, SZ oder Zeit sam­meln. Oder wie Johannes Kleske pas­send kom­men­tierte:

Damit ich das richtig ver­stehe: Wir wollen den Ver­le­gern Geld geben, damit sie dru­cken, wie scheiße wir sie finden?

Die ent­spre­chende Spen­den­seite gibt’s bei betterplace.org. Das wird nicht billig. Aber so geben Ihnen die Par­ty­gäste end­lich mal das Begrü­ßungs­geld ;)

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