Herr Bertling.

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Jon Stewarts Abschlussrede bei der Rally to Restore Sanity and/or Fear

Irgendwie seltsam, dass ein als Come­dian gestar­teter Mann mit einer rie­sigen Kund­ge­bung in Washington dafür Sorge trägt, dass die Bericht­er­stat­tung in den USA auf ein erträg­li­ches, sinn­volles Panik-Niveau runter kommt:

Think of our event as Wood­stock, but with the nudity and drugs replaced by respectful dis­agree­ment; the Mil­lion Man March, only a lot smaller, and a bit less of a sau­sage fest; or the Gathe­ring of the Jug­galos, but instead of thro­wing our feces at Tila Tequila, we’ll be actively *not* thro­wing our feces at Tila Tequila. Join us in the shadow of the Washington Monu­ment. And bring your indoor voice. Or don’t. If you’d rather stay home, go to work, or drive your kids to soccer prac­tice… Actually, please come anyway. Ask the sitter if she can stay a few extra hours, just this once. We’ll make it worth your while.

Die Ver­an­stal­tung war ein Garant für groß­ar­tige Demons­tra­ti­ons­pla­kate:

Spelling counts.

Spel­ling counts.

Think harder.

Think harder.

The sign is too damn big.

The sign is too damn big.

Regret.

Regret.

(mehr)

Jon Ste­wart hat zum Abschluss eine gute Rede gehalten (gibt’s auch ver­schrift­licht)

Rally to Res­tore Sanity and/or Fear: Jon Ste­wart — Moment of Sin­ce­ritywww.comedycentral.com

Rally to Res­tore Sainty and/or Fear, The Daily Show, The Col­bert Report
(via Wort­feld)

Und jetzt denkt mal dar­über nach, wer eine Demo besu­chen würde, die Stefan Raab organisiert.

Welcome back.

Es ist Wer­bung. Aber es ist groß­artig. Und es macht Gän­se­haut. Und außerdem möchte ich beim nächsten Flug auch so eine Begrüßung.

[youtube]NB3NPNM4xgo[/youtube]
(Direk­tOh­MyGod)

Wie kann eine christliche Partei so etwas rechtfertigen?

Das fol­gende Video ist ein Zusam­men­schnitt aus Vor­fällen rund um den „schwarzen Don­nerstag”, den 30. Sep­tember 2010 im Stutt­garter Schlosspark:

Zwar ist die musi­ka­li­sche Unter­ma­lung äußerst thea­tra­lisch (aus­schalten hilft…). Aber beim Anblick dieser Bilder frage ich mich schon, wie sich (mit inner­par­tei­li­cher Unter­stüt­zung aus­ge­stat­tete) Ver­treter einer christ­lich moti­vierten Partei hin­stellen und ein sol­ches Vor­gehen recht­fer­tigen können.

Was muss mit einer Partei pas­sieren, damit sie ihre Grund­sätze, ihre im Namen fest­ge­hal­tenen Wur­zeln so voll­kommen über Bord wirft?

Ich bin in einem katho­lisch geprägten Umfeld auf­ge­wachsen, habe jah­re­lang in „meiner” Kir­chen­ge­meinde mit großem Enga­ge­ment am Gemein­de­leben teil­ge­nommen & mich intensiv mit Glau­bens­fragen aus­ein­an­der­ge­setzt. Sprich: Ich rede nicht ein­fach daher. Von dem, was ich unter „christ­lich” ver­stehe, kann ich nichts in diesen Bil­dern wiederfinden.

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