Social Media Gesetze & so.
Scheint ja gerade total „in” zu sein, sowas zu veröffentlichen. Dann will ich natürlich auch.
Da Gesetze immer so unumstößlich klingen, gebe ich einfach drei Tipps, die allerdings mehr Zeit kosten als das Lesen einer Top-10-Liste. Sorry.
- Lesen: Geschichten&Diskurse – Abschied vom Konstruktivismus. Siegfried J. Schmidt begründet auf wenigen Seiten seine Herangehensweise an die Erkenntnistheorie, genauer den Konstruktivismus. Zugegebenermaßen sehr abstrakt. Aber wenn man sich erstmal klar macht, wie der Mechanismus des Erkennens funktioniert – und vor allem, wie das Zusammenleben auf diesen Grundlagen (nicht) funktioniert – lassen sich weitreichende Schlüsse ziehen. Ich finde jedenfalls ständig Punkte, die sich beim Thema Social Media auf diese Ideen zurückführen lassen. Hilft beim Verständnis (anderer Menschen) ungemein.
- Denken: Was bedeutet es eigentlich, dass jeder Mensch mit Internetzugang auf einer von ihm gewünschten Plattform die Möglichkeit hat, jede zugängliche Information mit jeder anderen zugänglichen Information zu verknüpfen? Sprich: Welches Potential liegt im Prinzip „Link”?
- Machen: Facebook, Twitter, Weblog. Das kostet Zeit. Da muss man Erfahrungen sammeln. Hilft nix. Aber mehr, als Top-10-Listen zu lesen. Und immer diesen kleinen Leitspruch beherzigen:
If you talked to people the way advertising talked to people, they’d punch you in the face.
(gapingvoid)
Fertig. Sie sind jetzt Social Media Berater.